Staffellauf von Rohrbach nach Pitten

14 Läufer haben sich am Mittwoch, den 29. Mai auf den Weg nach Pitten gemacht, das südlich von Wien in Niederösterreich liegt. Verabschiedet wurde die Gruppe am Rohrbacher Rathausplatz von der Nonne Peretkund samt Gefolge, schließlich wurde der Staffellauf anlässlich „1.150 Jahre Rohrbach“ initiiert und sollte Rohrbach und Pitten symbolhaft verbinden. Sowohl erfahrene Staffelläufer wie Alois Lipp als auch „Neulinge“ wie Markus Pscheidl freuten sich auf die sportliche Herausforderung, die vor ihnen lag.

Herzlicher Empfang

Am Samstag darauf – vier Tage später – ist die Truppe in Pitten angekommen, pünktlich zum Festakt der Marktgemeinde, die zusammen mit Rohrbach 1.150 Jahre feiert. Die Rohrbacher Sportler wurden bereits beim Einlauf von der Fußballer-Jugend mit einem großen Banner begrüßt, liefen durch den Ort und wurden im Festzelt direkt auf die Bühne gebeten. „Im Festzelt angekommen, ist die Spannung der letzten Tage abgefallen und wir haben uns alle gefreut, es geschafft zu haben. Der erste Schluck Bier war besonders gut“, erzählt Horst Rückert, der zusammen mit Alois Lipp den Staffellauf angestoßen hat. Auch die drei Rohrbacher Bürgermeister Peter Keck, Hans Wolf und Hans Vachal sowie Hermann Schwarzmeier – zum Teil begleitet von den Ehefrauen – nahmen am Festakt teil und wurden sehr herzlich empfangen. Im Anschluss wurde die Rohrbacher Delegation zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Eine Fetzengaudi

„Eine sehr harmonische Gruppe“ sei es gewesen, berichtet Horst Rückert weiter. „Die Stimmung war super, wir hatten eine Fetzengaudi.“ Selbst als zehn Kilometer vor Linz der Donaufußweg unter Wasser stand, tat das der Stimmung keinen Abbruch – umkehren? Für die motivierten Sportler keine Option. Auch organisatorisch klappte alles wie am Schnürchen, was z.B. die Streckenführung und die Übernachtungen anbelangt, aber auch die Versorgung durch die zwei Fahrer, welche diejenigen transportierten, die gerade nicht liefen und Verpflegung und Gummibärchen dabei hatten. Es waren immer Zweier-Teams auf der Strecke, die abwechselnd liefen oder Fahrrad fuhren. So kam jeder Läufer auf etwa 10 bis 20 Kilometer am Tag. „Ein rundum gelungenes und schönes Gemeinschaftserlebnis“, fasst Horst Rückert zusammen.